Website erstellen lassen: Was kostet das wirklich 2026?

Website erstellen lassen: Was kostet das wirklich 2026?

Webdesign
10 Min. Lesezeit

Webdesign-Preise sind intransparent - absichtlich. Dieser Artikel zeigt, was eine professionelle Website wirklich kostet, welche Modelle es gibt und wo versteckte Kosten lauern.

Wer nach "website erstellen lassen" sucht, stößt auf Angebote zwischen 299 Euro und 30.000 Euro - für scheinbar dasselbe Produkt. Diese Preisspanne ist kein Fehler, sondern Absicht: Der Webdesign-Markt ist einer der intransparentesten Märkte überhaupt. Dieser Artikel erklärt, was hinter den Preisen steckt, was lokale Unternehmen wirklich brauchen - und wo das Geld gespart werden kann, ohne Qualität zu opfern.

Warum Webdesign-Preise so schwer zu vergleichen sind

Ein Auto kostet in einer bestimmten Ausstattung einen klar kommunizierten Preis. Eine Website hat keine standardisierte Ausstattungsliste. Was eine Agentur unter "professioneller Website" versteht, kann von einer anderen fundamental anders interpretiert werden.

Enthält der Preis:

  • Eigene Texte oder nur die technische Umsetzung Ihrer Texte?
  • SEO-Grundoptimierung oder nur das Design?
  • Mobile-Optimierung als Standard oder als Aufpreis?
  • Hosting, Domain, SSL-Zertifikat?
  • Einarbeitung ins CMS, damit Sie Inhalte selbst ändern können?
  • Wartung und Updates nach dem Launch?

Auf diese Fragen müssen Sie als Auftraggeber bestehen - vor der Beauftragung. Angebote, die diese Details nicht enthalten, sind nicht vergleichbar.

Kostenübersicht: Die drei Wege im Vergleich

Weg 1: Baukasten selbst (Wix, Squarespace, Jimdo)

Kosten: 15 bis 35 Euro pro Monat für ein bezahltes Paket, kein Einmalbetrag.

Inklusive: Hosting, Grundvorlagen, einfaches CMS, SSL.

Nicht inklusive: Professionelles Design, SEO-Optimierung, Texterstellung, technisches Setup.

Realitätscheck: Wer noch nie eine Website erstellt hat, verbringt 20 bis 60 Stunden, um ein Ergebnis zu erzielen, das trotzdem generisch wirkt. Für Unternehmer, deren Zeit einen wirtschaftlichen Wert hat, ist das der teuerste Weg - nur ist die Zeit nicht auf der Rechnung sichtbar.

Sinnvoll für: Hobby-Projekte, Test-Websites, Unternehmer mit echtem Interesse an Website-Erstellung.

Weg 2: Agentur (einmalige Beauftragung)

Kosten: 2.000 bis 15.000 Euro einmalig, abhängig von Umfang, Agentur und Region.

Inklusive: Professionelles Design, technisches Setup, oft SEO-Grundoptimierung, Einarbeitung ins CMS.

Nicht inklusive: Laufendes Hosting (10 bis 30 Euro pro Monat), Domain (15 bis 20 Euro pro Jahr), Wartung und Security-Updates, spätere inhaltliche Änderungen (80 bis 150 Euro Stundensatz).

Realitätscheck: Die Einmalkosten sind das eine. Die laufenden Kosten über drei Jahre addieren sich schnell: Hosting 360 bis 1.080 Euro, Domain 45 bis 60 Euro, Wartung 300 bis 900 Euro, je zwei Änderungsrunden pro Jahr 480 bis 900 Euro. Macht über drei Jahre 1.185 bis 2.940 Euro on top.

Gesamtkosten über drei Jahre: Einmalig + 3.000 bis 5.000 Euro laufend = bei einem günstigen Einstieg von 2.000 Euro mindestens 5.000 Euro, eher mehr.

Sinnvoll für: Unternehmen mit spezifischen Anforderungen, komplexen Funktionen oder hohem Individualisierungsbedarf.

Weg 3: All-inclusive-Modell (Webwerk)

Kosten: 99 Euro pro Monat, kein Einmalbetrag, keine Einrichtungsgebühr.

Inklusive: Professionelle Website-Erstellung durch Webwerk, Hosting, Domain, SSL, laufende Wartung und Security-Updates, technischer Support, Inhaltsänderungen auf Anfrage.

Nicht inklusive: Nichts. Das ist der Punkt.

Realitätscheck: 99 Euro pro Monat sind 1.188 Euro pro Jahr. Über drei Jahre: 3.564 Euro. Im Vergleich zur Agentur-Route ohne Sonderanforderungen ist das kompetitiv - mit dem entscheidenden Unterschied: kein gebundenes Kapital, kein IT-Risiko, kein Stundensatz für Änderungen.

Gesamtkosten über drei Jahre: 3.564 Euro, fix und vollständig.

Verfügbarkeit: Webwerk nimmt pro Monat maximal 10 neue Website-Projekte an, um jedem Kunden die nötige Qualität zu garantieren. Wer Interesse hat, sollte früh anfragen.

Sinnvoll für: Lokale Unternehmen, die professionell auftreten wollen, ohne Kapital zu binden oder IT-Verantwortung zu übernehmen.

Was im Preis enthalten sein sollte

Egal welches Modell - diese Leistungen sollten grundsätzlich abgedeckt sein:

SSL-Zertifikat (https): Pflicht seit Jahren. Jede Website ohne https wird von Browsern als "nicht sicher" markiert und von Google abgewertet. Kein Aufpreis akzeptieren.

Mobile-Optimierung: Keine optionale Erweiterung. Das ist 2026 ein Grundstandard. Angebote, die mobile Optimierung als Extra berechnen, sind nicht seriös.

Grundlegendes On-Page-SEO: Mindestens korrekte Titel-Tags, Meta-Beschreibungen, saubere URL-Struktur und eine XML-Sitemap. Ohne das fängt jede SEO-Optimierung bei null an.

Impressum und Datenschutzerklärung: Rechtlich vorgeschrieben. Kein Webdesign ohne diese Seiten.

Versteckte Kosten, die viele nicht einkalkulieren

Texterstellung: Die meisten Agenturen kalkulieren Texterstellung nicht in ihr Standardangebot. Sie erhalten ein Design-Mockup und müssen die Inhalte selbst liefern. Professionelle Webtexter kosten 80 bis 200 Euro pro Seite - das addiert sich schnell.

Bilder und Fotografie: Stockfotos kosten Geld (oder wirken schlecht), echte Produktfotos noch mehr. Ein Fotograf für einen halben Tag in Berlin kostet 500 bis 1.500 Euro.

CMS-Schulung: Wenn Sie Inhalte selbst ändern wollen, brauchen Sie eine Einarbeitung. Die meisten Agenturen berechnen das separat.

Plugin-Lizenzen: Bei WordPress-Websites basieren viele Funktionen auf bezahlten Plugins (SEO-Tools, Formulare, Cache-Plugins). Kosten: 50 bis 300 Euro pro Jahr.

Nachträgliche Änderungen: Jede Änderung nach Launch wird nach Stundensatz berechnet. "Können Sie nur kurz..." - das kennt jede Agentur. In der Praxis sind es 80 bis 150 Euro für 30 Minuten.

Günstig vs. preiswert: Was lokale Unternehmen wirklich brauchen

"Günstig" bedeutet: niedriger Preis, egal was wegfällt. "Preiswert" bedeutet: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, alle relevanten Leistungen enthalten.

Für einen lokalen Handwerksbetrieb in Berlin, der primär über Empfehlungen und Google Maps Kunden gewinnt, ist eine Website für 2.000 Euro mit schlechtem Mobile-Design und fehlendem SEO nicht günstig - sie ist teuer, weil sie nichts bringt.

Eine Website für 99 Euro pro Monat, die professionell gebaut ist, schnell lädt, mobil einwandfrei funktioniert und korrekt mit dem Google Business Profil verbunden ist, ist nicht teuer - sie ist preiswert, weil sie Ergebnisse bringt.

Die richtige Entscheidung für Ihr Budget

Wenn Ihr Budget unter 2.000 Euro liegt und Sie sofort eine professionelle Präsenz brauchen: Das All-inclusive-Modell ist die einzige sinnvolle Option, die professionelle Qualität liefert.

Wenn Ihr Budget 5.000 bis 15.000 Euro einmalig erlaubt und Sie spezifische Anforderungen haben (Online-Shop, komplexe Funktionen, mehrsprachig): Eine Agentur mit klar definiertem Leistungsumfang.

Wenn Sie Zeit und Interesse haben, alles selbst aufzubauen: Baukasten - aber planen Sie mindestens 40 Stunden ein.

In den meisten Fällen, die wir bei Webwerk sehen, passt das All-inclusive-Modell besser als eine Agentur-Investition - weil keine Website ein einmaliges Projekt ist. Sie ist ein laufendes Asset, das Pflege braucht. Und das laufende Modell macht genau das möglich: eine Webseite, die wächst, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.


Wenn Sie eine professionelle Website ohne Einmalkosten suchen, erklärt Webwerk Webdesign, wie das 99-Euro-Modell für Ihr Unternehmen funktioniert.